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Angewandte Methoden...

Details

...meine Arbeitsweise mit Schwerpunkt Katzen und Hunde

        •    beraten – unterstützen – begleiten

        •    trainieren - therapieren - harmonisieren

        •    sehen - hören - spüren
  • Die ganzheitliche Betrachtung der körperlichen, emotionalen und geistigen Fähigkeiten von Hund, Katze, Pferd & Co ist für jedes weitere Lernen essentiell. Lernen soll Freude bereiten und weder Stress noch Angst, Überforderung oder gar Frustration bedeuten. Sowie Lernen ein Prozess ist, der unentwegt stattfindet, so ist Verhalten ein sehr komplexes Geschehen und muss immer im Gesamtkontext betrachtet werden. Verhaltensweisen benötigten ihre Zeit um sich zu entwickeln und ebenso bedarf es Zeit für Veränderung und Neuorientierung - bei Tier und Mensch gleichermaßen. Es handelt sich um Prozesse, die stattfinden. Wir arbeiten immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig und gehen in kleinen Schritten vor. Zu rasches Vorgehen wäre stressvoll für Tier wie Mensch und daher kontraproduktiv. Nur in entspannter Verfassung ist dauerhaftes Lernen überhaupt möglich.
  • Zeit, Geduld und Liebe sind wesentliche Werkzeuge. Die Katze, der Hund oder das Pferd  können nie losgelöst vom Tierhalter betrachtet werden. Vielmehr ist die Verbundenheit zwischen Tier und Mensch in diesen Prozessen ein relevanter Faktor. Wir sprechen von Stimmungsübertragungen bis hin zu Spiegelungen, wenn sich Mensch und Haustier gegenseitig beeinflussen. Der Tierhalter ist weit mehr als eingebunden, er ist aktiver Part in diesem Veränderungsprozess. Die Ursachensuche und -findung erfordert oftmals wahre Detektivarbeit. Wenn wir uns auf diesen Prozess einlassen, werden wir reichlich belohnt. Die Tiere danken es.
  • Vor Beginn des Verhaltenstrainings, der Verhaltenstherapie suchen wir die geeignete Motivation für Ihr Haustier, damit es sich für den Vierbeiner auch lohnt, sein Verhalten zu verändern. Feedbackwerkzeuge können Futter, Spiel, verbales Lob (ermutigende Wirkung wie "guuuter Hund", "fein gemacht") oder sogar Körperkontakt (im Rahmen) sein. Futter ist zumeist eine starke Motivation, aber bitte mit Bedacht und nicht ständig oder wahllos einsetzen.
  • Die Grundlagen für ein erfolgreiches Verhaltenstraining von Katze, Hund, Pferd & Co sind Vertrauen, die darauf aufbauende vertrauensvolle Beziehung, eine gesunde Bindung und eine für das Haustier klare berechenbare Kommunikation mit positivem feedback. Mein Anliegen ist, überschaubare Erziehungs-, Trainings- oder Therapieeinheiten in das normale, natürliche Alltagsgeschehen zu integrieren, dort wo Miteinander und Leben stattfinden. Unser Hund will niemals der Boß sein. Er will von uns geführt werden. Ein gutes Training für uns selbst. Unser Hund reagiert sofort auf unser wohlwollendes und zugleich souveränes, sehr klares, unmissverständliches Auftreten.
  • Wir können mit unserem Haustier nur kommunizieren, wenn wir seine Sprache, sein Verhalten, sein Wesen verstehen. Hilfreich sind Empathie, Geduld, Gelassenheit und Ruhe. Spüren, schauen und hören wir einfach hin, was uns unser Tier zu sagen hat. Sehen lernen im Sinne von beobachten. Wahrnehmung schulen für die feine Sprache der Tiere. Hinspüren lernen und seinem Bauchgefühl vertrauen.
  • Unsere Arbeitsweise mit Katzen, Hunden und Pferden im Training und in der Erziehung beruht auf der positiven Bekräftigung des erwünschten Verhaltens. Im Idealfall in Kombination des einfachen Ignorierens bis hin zur Verhaltensunterbrechung (etwa Geschirrgriff) des unerwünschten Verhaltens. Wir geben dem Haustier einen Rahmen mit klaren Strukturen vor und verfolgen erzieherisch eine klare Linie.
  • Im Training und der Erziehung nützen wir die Erkenntnisse der Lerntheorien wie Habituation, Operante- und Klassische Konditionierung, Gegenkonditionierung, Desensibilisierung und Auslöschung. In einer Zeit der Leistungsgesellschaft ist es wichtig, unsere Haustiere weder in der Erziehung noch im Training oder der Therapie zu überfordern. Manchmal ist weniger mehr und daher wird in kleinen überschaubaren Schritten vorgegangen!
    Beispiel für Operante Konditionierung: Clickertraining (Clicker als Brückensignal)
  • Vertrauensbildende, bindungsfördernde Massnahmen - wie das  interaktive Spiel bei Hund und Katze - sollen im täglichen Miteinander nicht fehlen. Ebenso unterstützen wir die Entwicklung zu einer gesunden Eigenständigkeit, Selbständigkeit des jungen Haustieres.
  • Wir helfen Hund, Katze und Pferd mit der vom Menschen geprägten Welt, ihren Anforderungen sowie mit Artgenossen besser zurecht zu kommen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
  • Vorsicht Bestrafung, denn zumeist bestrafen wir falsch. Jedes (!) Auftreten des unerwünschten Verhaltens muss in der richtigen Intensität und unmittelbar (0,5 sec danach) bestraft werden. Was ist nun die richtige Intensität und können wir realistisch jedes Auftreten plus in dieser kurzen Zeitspanne bestrafen? Durch Bestrafung wird ein Verhalten unterdrückt, eine Lücke öffnet sich, die mit einem Alternativverhalten gefüllt werden muss. Eine gezielte Verhaltensunterbrechung will auch gelernt sein.

  • Bachblüten zur Harmonisierung auf feinstofflicher Ebene

Mein Anliegen ist ein harmonisches, zufriedenes  Miteinander zwischen Mensch und Haustier

   
© Elke Söllner