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Drei Mal täglich streicheln...

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 dsc3367Warum beschließt ein Mensch sein Leben mit einem Tier zu teilen? Die Gründe sind ebenso vielfältig, wie jede Tier-Mensch-Beziehung ihre individuelle Note hat.

Im Umgang mit Tieren ist es wichtig seine Empathie zu schulen und die tierischen Bedürfnisse zu respektieren.

Dies bedeutet Achtung und Respekt vor dem Tier als Tier zu haben. Obgleich ich Wissenschaft als ein wichtiges spannendes interessantes Feld betrachte, so bin ich eindeutig keine Wissenschaftlerin. Meine Achtung und mein Respekt vor dem Lebewesen Tier sind stärker als jedes wissenschaftliche Denken. Dann weiß ich halt nicht alles.

Wie wir Menschen haben Tiere ihre arteigenen Kommunikationsformen, wobei sich Hund und Katze sehr eindeutig bereits an den Menschen angepasst haben. Katzen unter sich etwa brauchen sich nicht über Miauen zu verständigen (inklusive Ausnahmen wie Katerkämpfe oder etwa in Zeiten der Rolligkeit). Die tierischen Sinne sind viel feiner und ich bin immer wieder überrascht, was sie nicht alles wahrzunehmen fähig sind. Sie übertreffen uns Menschen in vielem.

Ich wünsche jedem Kind die Chance und Möglichkeit mit einem Tier aufwachsen zu können. Sie sind wahre Lehrmeister auf vielen Gebieten und tun der Seele einfach gut. Man muss sich aber auch immer der Verantwortung ihnen gegenüber bewusst sein!

 

Hier nur ein paar positive Aspekte vom Zusammenleben mit einem Tier:

  • Streichelndrei Mal täglich Fell streicheln und es geht Ihnen besser! Vielleicht noch das Schnurren einer Katze dazu und sie sind vollends entspannt.

  • Einsamkeitsbewältigung: Sie kommen nach Hause und werden freudigst begrüßt ohne irgendwelche Vorwürfe, selbst wenn sie sich um vieles verspätet haben. Tiere sind uns ausgeliefert und akzeptieren manchmal zu viel. Einen Hund oder auch eine Katze den ganzen Tag alleine zu Hause eingesperrt zu lassen, ist schlicht Tierquälerei.

  • Förderung von Sozialkontakten: Mit einem Hund in der Hundezone oder beim Gang um den Häuserblock hat man immer gleich ein gemeinsames Gesprächsthema.

  • Aktivität schafft speziell ein Hund allemal. Auch die Abwechslung durch längere Spaziergänge durch Wald und Flur tun Körper, Geist und Seele gut! Aber auch mit einem Stubentiger kann man in einen Aktivitätsrausch geraten. Das Raubtier Katze braucht nämlich Beschäftigung – geistige wie körperliche.

  • Durch die regelmäßigen Fütterungen und auch regelmäßigen Gassirunden erhält der Tag einen routinierten Ablauf.

  • Verantwortung! Leider von manchen nicht wirklich ernst genommen sollte diese mit Freude zuverlässig umgesetzt werden. Unser Haustier ist vollends von uns abhängig.

  • Vielen Menschen fällt es leichter ihren Gefühlen bei einem Tier Ausdruck zu verleihen. Ein Tier wertet nie. Es verurteilt nicht. Es nimmt den Menschen wie er ist. Hunde, Katzen, Pferde... sie spüren unsere Stimmungslagen. Manchmal übernehmen sie diese auch.

  • Manch älterem Menschen hilft ein Haustier indem er einfach wieder eine Aufgabe im Leben hat und einen Sinn im Leben sieht. Zudem nimmt es Einsamkeit und fördert die Gesundheit.

  • Entspannungsfaktor – obgleich die gegenseitig Stimmungsübertragung zwischen Mensch und Tier nicht zu unterschätzen ist. Sind wir nervös, unsicher, angespannt übernimmt dies unser Hund, unsere Katze, unser Pferd... Durch unser eigenes sichereres Auftreten vermitteln wir automatisch unserem Hund Sicherheit. Zudem tut es uns selbst auch gut, ein wenig entspannter zu sein. Unser Körperhaltung, unsere Atmung, unsere Art zu reden... all dies spielt mit hinein. Es besteht immer eine Wechselwirkung zwischen dem Verhalten eines Tieres und uns. Oft läßt sich beobachten, wie ein Hund die Emotionen seines Halters ausagiert. Auch Katzen und  Pferde lassen sich von uns Menschen nichts vorgaukeln.

  • Selbsterkenntnisse: Mit anderen Worten lernen wir uns selbst auch ein Stück weit besser kennen in der Beziehung zu einem Tier. Wie geduldig sind wir etwa?

  • Kreativiät: um einem Tier adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten, sind unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt

  • Bewegung an der frischen Luft mit dem Hund tut Körper, Geist und Seele gut. Hält fit und aktiv - Mensch und Hund. Daher bitte auch das alternde Haustier aktiv und schlank halten. Tiere lernen bis ins hohe Alter!

Tiere geben so unendlich viel, bedingungslos! Wie viel geben wir dem Tier zurück?

 

   
© Elke Söllner