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Sicherheitsbedürfnis der Katze

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Schenken wir einer Katze oder einem Kater ein neues Zuhause, sollten wir uns ihrer Bedürfnisse bewusst sein. In wie weit können und wollen wir diesen gerecht werden? In wie weit sind wir bereit Kompromisse zu schließen zwischen unseren Bedürfnissen und jenen unseres vierbeinigen Gefährten? Sich diese Fragen bereits im Vorfeld der Anschaffung eines Tieres zu stellen ist durchaus sinnvoll, damit wir weitestgehend vor unliebsamen Überraschungen gefeit sind. Professionelle Beratungen vor der Übernahme eines Haustieres können ebenso hilfreich sein wie das Lesen von Fachliteratur.

Unsere Samtpfoten haben ein ausgeprägteres Bedürfnis nach Sicherheit, als wir uns dessen oft gewahr sind. Anhand des „Drei-Säulen-Systems“ führe ich bildhaft ein organisatorisches System vor Augen, aus dem Katzen ihre Sicherheit beziehen.

  1. Raum (3 Dimensionen des Raumes!)

  2. Zeit

  3. Beziehungen (auch jene zum Menschen, der eine wichtige Ressource darstellt)

Dieses System können wir uns durchwoben von reichlich Ressourcen sowie von mehr oder weniger „beweglichen“ Rang- und Revierverhältnissen vorstellen. Obgleich es sich im übertragenen Sinne überwiegend um „bewegliche“ Strukturen und Dimensionen handelt, reagieren Frau und Herr Katze auf Veränderungen innerhalb dieses Systems sensibel sowie rasch besorgt. Die Bezugsperson Mensch nimmt in diesem Gefüge einen wesentlichen Part ein.

Gerät eine dieser Säulen nun ins Wanken, so können sich Frau und Herr Katze nicht nur rasch besorgt fühlen, sondern zusätzlich können Stress- und oder Angstreaktionen folgen. Als eine Art Basisplattform dieser drei Säulen kann man sich den freien Zugang zu reichlich Ressourcen vorstellen. Ressourcenmangel ist für jedes Lebewesen beängstigend, weil diese schlicht überlebensnotwendig sind, unter anderem dem Erhalt der Art dienen. Die Ressource Mensch ist für unsere Miezen bei voller Berufstätigkeit oft nur bedingt vorhanden und muss zudem häufig geteilt werden. Je nach Katzenpersönlichkeit hat dies Auswirkungen auf das Wohlgefühl unserer Stubentiger oder wird als vollkommen in Ordnung wahrgenommen. Nicht umsonst macht es Sinn, auf das Wesen und den Charakter bei der Auswahl seiner Katze Rücksicht zu nehmen. Wir dürfen uns die Frage stellen, was wir uns von unserer Mieze erwarten.

Durchwoben ist dieses „Konstrukt" durch mehr oder weniger bewegliche Rang- und Revierverhältnisse, die sich wiederum gegenseitig beeinflussen. Die Katze hat weder eine Herde, noch ein Rudel noch eine Gruppe hinter sich. Sie geht als Einzelwesen auf die Jagd und ist in der Natur gänzlich auf sich alleine gestellt. Die Katze ist so zu sagen ihr eigenes Rudel. Zudem sind unsere Samtpfoten Raubtier und Beutetier zugleich. Aus alledem resultiert auch ihr starker Selbsterhaltungstrieb. Aggressives Verhalten ist für eine Katze absolut überlebensnotwendig und daher für sie so normal wie das Schnurren.

Unsere Miezen sind sehr revierbezogen, territorial und ihre Ressourcen sind ihr wichtig, weil schlicht überlebensnotwendig. Aus diesem Grund sind Katzen schnell besorgt vor Mangel oder gar Verlust Ihrer Ressourcen, mögen Veränderungen nur sehr bedingt und fühlen sich rasch gestresst. Man könnte Frau und Herr Katze als neugierige Gewohnheitstiere bezeichnen. Fühlt sich unsere Samtpfote aus welchen Gründen auch immer verunsichert, verängstigt, gestresst.... so hilft es ihr etwas zu unternehmen um sich besser und sicherer zu fühlen. Und sei sich mit ihrem eigenen Duft zu umgeben, also zu markieren. Dies nicht immer zum Wohlgefallen ihrer Menschen.

Insgesamt verhalten sich Kätzinnen territorialer denn Kater. Sie haben auch mehr zu verlieren, immerhin sind sie es, die den Nachwuchs aufziehen. Hier möchte ich allerdings nicht unerwähnt lassen, dass sich kastrierte Kater häufig territorialer verhalten denn ihre unkastrierten Artgenossen. Bedingt durch die Kastration verlagert sich die Kampflaune der Kater von den Rivalenkämpfen hin zu den Revierkämpfen. Katzen sind durchaus soziale Lebewesen. Sie sind Säugetiere und ziehen sorgsam ihren Nachwuchs auf. Katzenmütter sind sehr geduldige und beherzte Mütter. Mit der Pubertät werden die jungen Kater entweder aus der Familie vertrieben oder räumen freiwillig das Feld. Dies hat natürlich den Sinn Inzucht zu vermeiden. Töchter bleiben oft in der Gruppe. Unter natürlichen Bedingungen schließen sich Kätzinnen häufig zu Matriachaten und junge Kater zu Bruderschaften zusammen.

Von Prof. Dr. Paul Leyhausen (1916-1998) beschrieben: Zitat" von Prof. Dr. Paul Leyhausen: „Nach anfänglichen Kämpfen stellt sich so zwischen denjenigen, die sie bestehen und nicht völlig besiegt und unterworfen werden, eine formale Rangordnung ein, und zusammen beherrschen sie ihrer aller Gebiet als eine Art Bruderschaft. Sie treffen sich in freundlicher Gesellschaft“.

Kater gehen mit der sozialen Reife zwar überwiegend ihrer eigenen Wege, die Treffen der Bruderschaften werden allerdings friedlich beibehalten. Schwere Katerkämpfe werden insbesondere von Jungkatern initiiert und können mit schweren Verletzungen enden. Die Natur ist allerdings klug und daher laufen Rivalenkämpfe ritualisiert, also nach einem angeborenen Verhaltenskodex ab. Zudem bildet sich unter Rivalen eine absolute Rangordnung aus. Ältere Kater begnügen sich gerne mit ritualisiertem Imponiergehabe untermalt von den bekannten Kater-Kampfgesängen. Immerhin kosten Kämpfe enorm viel Energie. Prof. Dr. Paul Leyhausen beschrieb auch das  gesellige Beisammensein wild oder halb wild lebender Katzen und Kater. Diese kommen zusammen, ohne für uns Menschen ersichtlichen Grund. Gibt es allerdings eine Nahrungsquelle, so ist das für Katzen auch ein guter Grund friedlich zusammen zu kommen. Fressen ist überlebensnotwendig. Trinken ist für das Wüstentier Katze weniger wichtig und daher ist Wasser eine schwache Triebfeder um zusammen zu kommen.

Es sei anzumerken, dass sich die soziale Reife bei Katzen im Alter von zwei bis vier Jahren entwickelt. Mit der sozialen Reife entsteht erst das Territorialverhalten. Insbesondere für den Mehrkatzenhaushalt ist es wichtig zu wissen, dass Katzen keine starren, für immer gültigen Sozialhierarchien kennen. Daher kann eine Begegnung zwischen zwei Katzen morgens in der Küche und abends im Wohnzimmer gänzlich unterschiedlich ausfallen. Fragen von Rang und Revier sind bei Katzen engstens miteinander verflochten und bedingen einander gegenseitig. Der soziale Rang in einer Katzengesellschaft steht immer in Beziehung zu den jeweiligen Umständen, dem Revier, der Zeit und dem Ort (Plätzen). Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, wer den jeweiligen Ort wann nutzen darf. Die Katze versucht im Rang höher zu steigen und damit ihr Revier zu vergrößern. Umgekehrt steigt sie im Rang höher, wenn sie Ihr Revier vergrößert. Die Beziehungsgeflechte in einer Katzengruppe sind äußerst sensibel und können rasch in Schieflage geraten. Wir können uns das Revier sowie die Streifgebiete einer Katze als ein Zeit-Raum-Konstrukt vorstellen. Als sehr intelligente Geschöpfe haben Katzen ein System, um einander in den Streifgebieten aus dem Wege gehen zu können. Unter natürlichen Bedingungen überlappen sich die Streifgebiete unserer Miezen. Dies bedeutet, dass sie die selben Wegenetze, Aussichtsplätze, Jagdgebiete gemeinsam, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten nutzen. Hierzu sind die Markierungen jeder Art äußerst dienlich. Eine frische Markierung zeigt, dass augenblicklich der Weg, das Gebiet, der Aussichtsplatz anderweitig besetzt ist. Die Katze weiß damit, dass sie besser später wieder vorbei schaut. Hier kann man manchmal festere Rangverhältnisse vorfinden, die unter anderem mit besagten Markierungen (optisch wie geruchlich) klar gestellt werden. Sinn ist wieder, einander aus dem Wege gehen zu können und einen Kampf tunlichst zu vermeiden. Bei einer Erstbegegnung an einer unübersichtlichen Stelle, kann es schon einmal zu einem Gefecht kommen. Bei einem weiteren überraschenden Zusammentreffen an dieser Stelle, zu dieser Zeit, wird der zuletzt Unterlegene sofort das Weite suchen und vermutlich von der überlegenen Katzen gejagt werden. Auch hier sind die Rangverhältnisse an den Ort und an die Zeit gebunden. Insgesamt sind Katzen bei unerwünschten Zusammentreffen, auf Distanzvergrößerung im Sinne der Konfliktvermeidung bedacht. Ein ganz typisches Ausdrucksverhalten in diesem Zusammenhang ist das Fauchen. Wir alle kennen es. Es zeigt ein defensiv aggressives Verhalten und dient schlicht der Distanzvergrößerung.

Ich möchte etwas genauer auf das Harnmarkieren eingehen, da es viele Funktionen erfüllt und in der innerartlichen Kommunikation sowie für die Informationssammlung über Artgenossen eine wichtige Rolle spielt. Man kann eine Harnmarke als die Visitenkarte der Katze bezeichnen. Harnmarkierungen bieten eine Möglichkeit das Revier abzustecken und das soziale Umfeld zeitlich und räumlich zu strukturieren. Katzen fühlen sich schlicht sicherer, wenn sie ihr soziales Umfeld zeitlich und räumlich strukturieren. Unsere Samtpfoten sind grundsätzlich auf Diplomatie bedacht und gehen Auseinandersetzungen bevorzugt aus dem Wege. Mit Harn zu markieren erfordert bedeutend weniger Energieaufwand als ein Kampf.

Um ihr Revier optisch und geruchlich zu markieren, setzen Katzen bekannterweise auch gerne ihre Krallen ein, um wunderschöne Graffiti zu setzen. Gerade Wohnungskatzen geben sich oft mit dieser Form der Reviermarkierung zufrieden. Daher ist es äußerst sinnvoll, ausreichend Kratzmöglichkeiten an den richtigen (!) Orten anzubieten. Zudem dient das Kratzen neben der Krallenpflege auch dem Abbau von Spannungen, Stress oder überschüssigen Energien. Und natürlich wird beim offenkundigen Kratzen vor anderen auch gerne ein wenig imponiert. Die Schulter- und Rückenmuskulatur freut sich ebenso wie jene Muskeln der Zehen bei dieser Form des Dehnens und Streckens. Ein solch gesetztes Graffito setzt ein optisches, geruchliches wie ebenso akustisches Signal.

Unerwünschtes Markierverhalten und Unsauberkeit von Katern und Katzen, ob kastriert oder unkastriert, sind ein häufig auftretendes Problem in einer Katzengesellschaft. Insbesondere, wenn der Raum beschränkt ist. Oftmals ist das Sicherheitsgefühl in Schieflage geraten und oder eine Katze wird zu dem Symptomträger einer Dauerstresssituation in der Gruppe. Die Ursachen können mannigfaltig sein. Katzen kommunizieren äußerst subtil miteinander und vieles entgeht daher schlicht dem menschlichen Auge. Ein für uns sichtbarer Streit ist nur zu oft die Spitze eines Eisberges tiefer liegender Probleme. Katzen neigen zudem zur Psychosomatik und insbesondere zu psychosomatischen Blasengeschichten. Eine tierärztliche Abklärung ist daher unbedingt anzuraten. Stress führt über kurz oder lang zu organischen Erkrankungen und daher sollten wir seine Auswirkungen auf unsere Miezen nie unterschätzen. Mobbing unter Katzen ist nur eine Situation von vielen in der eine Katze chronischem Stress ausgesetzt ist. Leider sehen wir unseren Katzen oft weder Stress noch Depression an. Sie leiden eher still und daher ist eine gute Verhaltensbeobachtung unabdingbar.

Harn- und Kotmarkieren sind sehr emotionale Verhaltensweisen mit einem vielschichtigen emotionalen und territorialen Hintergrund. Entweder finden wir als Motor mehr Aggression oder mehr Angst.

Im Gegensatz hierzu findet sich das Markieren mit den „wohl-wollenden“ Gesichtspheromonen, das dem Zusammenhalt, der Herstellung des Gruppengeruchs, der sozialen Bindung und dem simplen Wohlgefühl dient. Reiben sich Katzen an diversen Ecken und Kanten, so verteilen sie auf diesem Wege ihre Pheromone und damit ihr persönliches Wohlgefühl. Sie umgeben sich so zu sagen selbst mit ihrem Wohlgefühl, verhelfen sich selbst dazu, sich in einer vertrauten Umgebung zu befinden. Diese Katzen fühlen sich wohl und wir können das Markieren mit den Gesichtspheromonen fördern. Insgesamt schmieren sich unsere lieben Samtpfoten zur Begrüßung aneinander, um den sehr wichtigen Gruppengeruch (sozialer Kitt) herzustellen und auch um ihren Platz in der Gruppe zu festigen. Manchmal vielleicht auch, um sich den Duft eines höher rangigen Tieres zu eigen zu machen. In jedem Fall dient es dem Zusammenhalt in der Gruppe, der Unterscheidung zwischen Freunden und fremden Artgenossen.

Harnmarkieren ist immer Ausdruck einer erhöhten Erregungslage – positiv oder negativ. Auch eine hungrige Katze hat eine erhöhte Erregungslage und kann markieren. So ist Harnmarkieren auch eine Art Ventil nach einer belastenden Situation.

Manchmal sind übertriebenes Harn- oder Kotmarkieren der einzige Hinweis darauf, dass die Katze versucht, sich in ihrer Umgebung wohler zu fühlen.

Mit anderen Worten, macht die Katze durch ihre Harnmarkierungen die Lebensumstände für sich selbst erträglicher und kann diese besser bewältigen. Kotmarkierungen dienen insbesondere der Reviermarkierung und finden sich an für die Katze bedeutsamen Orten, wie an Durchgängen oder auch auf dem Sofa. Kennzeichnend für Kot als Reviermarkierung ist, dass der Kot nicht eingegraben wird. Dominante oder selbstbewusste Katzen verdeutlichen mit Kot gerne Revieransprüche. Eine Kotmarkierung ist ein optisches sowie geruchliches Signal und wird gerne an erhöhten Orten abgesetzt. Kotmarken finden wir erst im Zuge der Entwicklung des Territorialverhaltens im Alter zwischen zwei und vier Jahren. Allerdings kann Kot in der Wohnung sehr wohl auch ein Zeichen von Stress, eines unzureichenden Katzentoilettenangebotes oder einer Mobbingsituation sein. Bei Mobbingsituationen wird die passive Katze häufig daran gehindert die Toilette ungestört aufzusuchen. Stimmt aus Katzensicht etwas mit dem Katzenklo nicht, wird sie aller Vorraussicht nach direkt neben das Kisterl ihren Kot absetzen.

Insbesondere bei Wohnungshaltung oder auch wenn sie sich gemeinschaftlich ein Haus teilen, sind es gemeinhin nicht die entspannten, unaufgeregten, souveränen Katzen, die mit Harn markieren. Zwar zählt das Markieren grundsätzlich zu dem Normalverhalten, im Kernbereich des Revieres ist es allerdings nicht ganz „normal“, wenn man so will. Gerade unsichere Katzenpersönlichkeiten haben das Bedürfnis zu markieren, weil sie nicht gut mit Störungen, Veränderungen, Unbekanntem, Aufregung und Stress umgehen können. Und leider kann dieses Verhalten auch automatisiert werden.

Hier einige wichtige Anregungen für eine artgerechte Katzenhaltung in der Wohnung:

  • Aussichts- und Ruheplätze sowie Verstecke um sich „unsichtbar zu machen“

  • Beruhigende Pheromone

  • Kratzbaum, Kratzmöbel um aufgestaute Energien, Angst, Stress oder Spannungen anderer Art abbauen zu können sowie zur Reviermarkierung. Reviermarkierungen sind wichtig für das Sicherheitsbedürfnis der Katze. Natürlich wird auch mit den Gesichtspheromen markiert.

  • Den Wunsch der Katze nach einer Reihe von sicheren Zugangswegen zu ihren Ressourcen wie etwa auch zu ihrer Toilette berücksichtigen.

  • Mehr als ausreichend Ressourcen anbieten!

  • Erhöhte Aussichtsplattformen um das Revier zu überblicken, sich sicherer zu fühlen und wer höher sitzt ist sozial überlegen. Die dritte Dimension zählt zu dem Revier unserer Miezen.

  • Wasser und Futter am rechten Ort

  • Dem Bedürfnis nach Jagd und Beutezielen nachkommen sowie einer anderweitig anregenden Umgebung wie: Katzentunnel, Spiele (interaktive sowie solitäre), alternative Futterplätze, Snackspielzeuge, Beobachtungsplätze wie auf Fensterbrettern, neue Gerüche aus der weiten Welt...

  • Auf das oft sehr ndividuelle Bedürfnis nach Freundschaften nachkommen.

  • Das Bedürfnis nach ruhigen, sicheren Ausscheidungsorten berücksichtigen.

Insbesondere bei reiner Wohnungshaltung dürfen wir dem Bedürfnis unserer Katzen nach Sicherheit durch eine katzengerechte Umfeldgestaltung nachkommen. Selbstverständlich sind auch hier die bestmöglichen Kompromisse zwischen unseren Bedürfnissen und jenen unserer Katzen zu finden.  

Zusammenfassend sei noch einmal auf das „Drei-Säulen-System“ verwiesen. Ändert sich bei einer Säule etwas, kann das ganze System ins Wanken geraten. Die sozialen Beziehungen sind ein gutes Beispiel: Nehmen wir etwa eine weiter Samtpfote auf, verändern sich auch die Beziehungen der anderen Katzen der Gruppe zu einander. Die Beziehungsgeflechte innerhalb einer Katzengemeinschaft sind äußerst sensibel und geraten rasch in Schieflage. Sie werden von vielen Variablen wie etwa dem Zeit-Raum-System, den sozialen Kontakten und oder der Persönlichkeit der Katze beeinflusst.

 



 

   
© Elke Söllner