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Tierische Missverständnisse

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Tierische Missverständnisse

  • Der mit seinem Schwanz wedelnde Mischling "Benji" ist nicht zwingend freundlich gesonnen. Schwanzwedeln bedeutet vorerst einmal nur Handlungsbereitschaft. Ob diesem Verhalten freundliche oder weniger freundliche Absichten zugrunde liegen bleibt vorerst dahin gestellt. Auch als Übersprungshandlung ist das Wedeln mit dem Schwanz, der Rute zu beobachten.
  • Schäferhund "Rex" streubt die Rückenhaare, wenn er Artgenossen begegnet. Auch hier gilt nur ein erhöhtes Errregungsniveau als gesichert. Das Streuben der Rückenhaare ("Bürste") ist eine Reaktion des Autonomen Nervensystems und kein willentlich oder bewusst gesteuertes Verhalten. Daher ist die "Bürste" nicht mit aggessiven Absichten gleich zu setzen.
  • Schildpatt-Katze "Emelie" schnurrt in allen Lebenslagen. Nicht ausschließlich, wenn sie sich wohl fühlt. Aber manchmal auch um sich oder ihre Kitten zu beruhigen, sich zu entspannen und wohler zu fühlen wie bei Schmerzen...
   
© Elke Söllner